SCHON HEUTE SETZEN VIELE UNTERNEHMEN AUF ERDGAS ALS KRAFTSTOFF – ERFOLGREICH

ERDGAS als Kraftstoff wird seit vielen Jahren in zahlreichen Unternehmensflotten eingesetzt. Die Vorteile liegen auf der Hand: ERDGAS entspricht allen modernen Anforderungen an einen Kraftstoff, spart Kosten ein und fördert das positive Unternehmensbild. Im Folgenden finden Sie eine kleine Auswahl unserer aktuellen Flottenkunden.

1. ALDI Süd

2. Post/DHL

3. CWS

4. Polizei Salzlandkreis

5. Vorwärts Verlag

6. Sozialstation Gehrden

Aldi und der Umweltengel

Der erste CNG-Sattelzug von Aldi verlässt das Lager (Quelle: Daimler/Mercedes-Benz ©2009 Daimler AG)

Der Lebensmittel-Discounter Aldi setzt seit 2009 auf einen Mercedes-Benz Econic mit NGT. Als Ausdruck seiner Umweltverantwortung hat Aldi sich bei dem Sattelzug mit Kühlauflieger für den umweltfreundlichen Erdgasantrieb entschieden.

Der neue Lkw beliefert aus dem Zentrallager in Mönchengladbach Discount-Märkte im dicht besiedelten Ruhrgebiet. Verkehrsberuhigte Zonen, enge Zufahrten, Falschparker, dazu immer mehr Umweltauflagen und Fahrverbote sowie enormer Zeitdruck die Citylogistik stellen hohe Anforderungen an den Fahrer und sein Fahrzeug. Der Lkw muss daher in den Bereichen Transportvermögen, Wendigkeit, Umweltfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit höchste Standrads erfüllen. Der Econic NGT besticht in ökologischer Hinsicht durch geringere CO2-Emissionen gegenüber Dieselantrieb, CO2-neutralen Einsatz bei Verwendung von Biogas, keine Partikelemissionen sowie niedriges Geräuschniveau. Der Erdgasmotor treibt ebenfalls die Kühlung im Lebensmittelauflieger an, sodass auch hier keine zusätzlichen Emissionen wie bei einem separaten Dieselaggregat - entstehen. Das Fahrzeug erfüllt den Abgasstandard EEV (= Enhanced Environmentally Friendly Vehicle) und darf somit das Siegel Blauer Umweltengel tragen.

Deutsche Post liefert mit Erdgasfahrzeugen aus

Mehr als 170 ERDGAS-Transporter und 21 VW Caddy sorgen bei DHL für eine saubere Auslieferung. (Bild: Deutsche Post/DHL)

Die Deutsche-Post-Tochter DHL setzt bei ihrer Paketzustellung zunehmend auf  Erdgasfahrzeuge. In den Großstädten München, Berlin, Dortmund, Hamburg und Bremen sind die abgasarmen Fahrzeuge bereits im Einsatz. Erkennbar sind sie an dem Signet "Wir sind natürlich unterwegs". DHL hat die Erdgasflotte auf über 170 Wagen ausgebaut. Dazu kommen noch 21 VW Caddy TSI ecoFuel, die im Rahmen eines Projekts für einen umweltfreundlichen Verteilerverkehr vom Bundesumweltministerium gefördert wurden. Die VW Caddys mit Erdgasantrieb erfüllen anspruchsvollste europäische Umweltstandards und kommen künftig an verschiedenen Standorten im Bundesgebiet zum Einsatz. Für die Paketzustellung sind speziell entwickelte IVECO-Transporter des Typ Daily, der die strengsten europäischen Abgas-Standard (EEV-Standard) einhält, im Einsatz. Der IVECO Daily CNG verursacht bis zu 85 Prozent weniger Feinstäube verglichen mit einem Dieselfahrzeug. DHL Express setzt damit noch stärker als bisher auf die saubere Erdgastechnik und trägt dazu bei, die besonders in Städten bedeutsamen verkehrsbedingten Belastungen mit Feinstaub und Stickoxiden zu reduzieren. Damit wird nicht nur geltenden, sondern auch zukünftigen EU-Luftqualitätsgrenzwerten Rechnung getragen.

“Der Einsatz dieser Fahrzeuge ist ein weiterer Schritt in Richtung eines nachhaltigen und umweltschonenden Transportnetzes. Damit setzen wir unsere Umweltleitlinien weiter in die Tat um”, sagt Dr. Monika Wulf-Mathies, Leiterin des Zentralbereichs Politik und Nachhaltigkeit der Deutschen Post World Net. (Text: EM)

CWS - Hygienisch und sauber: Die CWS-Erdgasflotte

Vom Erdgastransporter überzeugt: Der Hygienedienstleister CWS-boco vertraut seit 2008 auf den Mercedes-Benz Sprinter NGT (Foto: Mercedes)

Bereits seit mehreren Jahren setzt der Hygienedienstleister CWS-boco International auf den alternativen Antrieb ERDGAS. Was 2008 als Pilotprojekt mit 25 Fahrzeugen startete, ist bis heute auf eine stolze Fahrzeugflotte von insgesamt 275 Mercedes-Benz Sprinter NGT heran gewachsen.
Mit einem Rahmenvertrag bekräftigen der Hygienedienstleister und Mercedes-Benz die erfolgreiche Zusammenarbeit und führen die Fuhrparkumstellung der CWS-boco International auf umweltschonende Erdgasfahrzeuge gemeinsam fort.
Andreas Heinze, CEO des Unternehmens: „Der Schutz der Umwelt und nachhaltiges Handeln sind seit jeher Bestandteil der CWS-boco-Unternehmenspolitik. Wir nehmen unsere Verantwortung der Gesellschaft und Umwelt gegenüber ernst."

Polizei Salzlandkreis: Außen blau und innen grün

Die Polizei im Salzlandkreis (Sachsen-Anhalt) ist seit Anfang 2010 mit ERDGAS auf Streife (Bild: Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord)

Das Polizeirevier Salzlandkreis hat zwölf zivile Fahrzeuge und sechs Streifenwagen mit Erdgas-Antrieb im Einsatz. Anfang dieses Jahres erhielt der Standort Bernburg im Rahmen eines Pilotprojekts des Innenministeriums Sachsen-Anhalt eine neue Flotte an Dienstwagen, bestehend aus zwölf zivilen Fahrzeugen und sechs Funkstreifenwagen. Nach einer ersten Erprobung von zwei Erdgasautos in der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost seit Mai 2008 beschloss das Innenministerium des Landes, den Praxistest des Erdgasantriebs auszuweiten. So wurde im Polizeirevier Salzlandkreis mit 18 Fahrzeugen die gesamte Dienstwagenflotte (mit Ausnahme der Mannschaftskraftwagen) im Februar 2010 gegen Erdgasautos vom Typ VW Passat TSI EcoFuel ausgetauscht. „Wir wollen damit über den Zeitraum von drei Jahren Erkenntnisse zur Tauglichkeit von Erdgasautos für den Polizeialltag gewinnen“, so ein Sprecher des Innenministeriums von Sachsen-Anhalt. In dem bis Anfang 2013 laufenden Projekt stehe laut sachsen-anhaltischem Innenministerium nun vor allem auch die Wirtschaftlichkeit auf dem Prüfstand. Die Leasing-Raten seien etwas höher als bei vergleichbaren, konventionell angetriebenen Autos. „Dafür ist aber der Kraftstoff ERDGAS erheblich günstiger als Benzin oder Diesel.“ Hauptmotivation für das Pilotprojekt ist jedoch der Wunsch, mehr für den Umwelt- und Klimaschutz zu tun. Mit der Umstellung einer ganzen Fahrzeugflotte auf Erdgasantrieb beteiligt sich die Polizei am Klimaschutzprogramm der Landesregierung von Sachsen-Anhalt. „Selbstverständlich möchten wir damit auch Signale setzen“, betont das Innenministerium von Sachsen-Anhalt.

Vorwärts Verlag: Mit Erdgas geht's „Vorwärts“

Vorwärts setzt auf ERDGAS. Verlags-Geschäftsführer Guido Schitz (li.) übernimmt den neuen ERDGAS-Touran von Peter Meyer.

Vor allem Unternehmen setzen immer häufiger auf den alternativen Antrieb ERDGAS – so auch der „vorwärts“-Verlag in Berlin. Seit dem Frühjahr 2010 bereichert ein VW Touran EcoFuel die Fahrzeugflotte. „Wir haben uns bewusst für diese umweltschonende Variante entschieden“, betont vorwärts-Geschäftsführer Guido Schmitz.
Nach und nach sollen auch die anderen vier Autos, die der Verlag für seine Außendienstmitarbeiter geleast hat, durch erdgasbetriebene Modelle ersetzt werden. „Dadurch sparen wir doppelt“, freut sich Schmitz: „Beim Verbrauch und bei der Steuer.“ 


Salesmanager Ralph Zachrau ist seit März mit dem ERDGAS-Touran unterwegs und hat in wenigen Wochen bereits 7.500 Kilometer „gesammelt“. „Der Wagen fährt sich wie jedes moderne Auto“, so das Resümee Zachraus, der viel auf Autobahnen und Landstraßen unterwegs ist. „Deutlich schonender fürs Portemonnaie ist Erdgastanken allemal. Im Schnitt spare ich zwischen fünf und sechs Euro auf 100 Kilometer.“ Peter Meyer, Vertriebsleiter von erdags mobil, unterstreicht, „dass gerade Arbeitgeber mit der Umstellung ihres Fuhrparks auf umweltschonende Kraftstoff e wie ERDGAS oder BIO-ERDGAS ein wichtiges Signal senden können“. Sein Einsatz wirke sich positiv aufs Image und auf die Finanzen aus, so Meyer. „Diese Win-Win-Situation sollte sich niemand entgehen lassen.“

Sozialstation Gehrden setzt auf ERDGAS

Jürgen Gräbel von E.ON Avacon Vertrieb, Gabriele Kreisel, Lore Lohmann und Barbara Zunker von der Sozialstation Gehrden mit den Erdgas-Pandas (Foto: E.ON Avacon Vertrieb)

Die Sozialstation Gehrden hat vor kurzem ihre gesamte Flotte auf Erdgasbetrieb umgestellt. Geschäftsführerin Barbara Zunker entschied sich aus ökonomischen und ökologischen Gründen für den Umstieg auf zwölf neue Erdgasfahrzeuge. Gerade für die häusliche Pflege der 110 Kunden ist ein spritsparendes Fahrzeug wichtig. Ca. 10.000 Kilometer pro Jahr legen die 22 Mitarbeiter der Sozialstation pro Fahrzeug im Schnitt zurück – und das auf kurzen Strecken, was normalerweise zu hohen Kraftstoffkosten führen würde. Mit ERDGAS als Kraftstoff bleiben die Kosten trotzdem niedrig, da der Preis 50 Prozent billiger ist als Benzin und um ein Drittel günstiger als Diesel.

Die Sozialstation ist in Niedersachsen der einzige mobile Pflegedienst, der komplett in kommunaler Trägerschaft ist. Als städtische Einrichtung ist sie gefordert ökonomisch, aber auch ökologisch zu arbeiten - was durch den Einsatz von Erdgasfahrzeugen erfüllt werden kann. Obwohl das Pflegepersonal viel mit dem Auto unterwegs ist, muss die Umwelt nicht leiden. Das will Barbara Zunker mit der neuen Erdgasflotte beweisen. „Wir wollen Vorbild sein“, betont die Geschäftsführerin der Sozialstation Gehrden. Der Umstieg auf ein neues Erdgasauto fiel auch aufgrund der 444 Euro Förderung pro Fahrzeug leichter, die derzeit in Gehrden und Umgebung gewährt wird.

Die kleinen Erdgasflitzer mit ihrem geringen Schadstoffausstoß kommen auch bei Mitarbeitern und Bürgern gut an. Anfängliche Skepsis gegenüber dem neuen Kraftstoff wich schnell großer Zufriedenheit. „Wenn ich ehrlich bin, habe ich beim Fahren gar keinen Unterschied zum Benziner bemerkt“, sagt Krankenschwester Lore Lohmann.